Aus dem Verbandsgeschehen 

 

 


12/10 2011

Auktions- und Absatzzentrale

Neuer Leiter der Ausbildungs- und Absatzzentrale des Hannoveraner Verbandes in Verden wird Jörg-Wilhelm Wegener. Diese Entscheidung traf der Gesamtvorstand am Mittwoch. Der 31-jährige bisherige stellvertretende Leiter wird vierter Auktionsleiter in der Geschichte der weltberühmten Verdener Auktionen.

Jörg-Wilhelm Wegener ist bereits seit April 2006 in der Ausbildungs- und Absatzzentrale des Hannoveraner Verbandes beschäftigt. Er war bis dato für die Betreuung der internationalen Kundschaft zuständig und kümmerte sich im Wesentlichen um die Vermarktung der Auktions-Springpferde. Erst im vergangenen Jahr war er zum stellvertretenden Auktionsleiter ernannt worden.

Der Züchter-Sohn hat sich bei seiner Berufswahl von Beginn an der Landwirtschaft und den Pferde verschrieben: Er absolvierte eine landwirtschaftliche Lehre bei Hans-Heinrich Phillipps auf dem Klostergut Mönchhof in Wunstorf. Nach seiner Bundeswehrzeit und dem Fachabitur studierte er an der Fachhochschule in Osnabrück Agrarwissenschaften mit Schwerpunkt Ökonomie. 2005 wechselte er zum Oldenburger Verband nach Vechta und bekleidetes dort den Posten des Auktionsassistenten. Ein Jahr später nahm er seine Tätigkeit beim Hannoveraner Verband in Verden auf.

Jörg-Wilhelm Wegener entstammt einer passionierten Züchterfamilie. Auf selbstgezogenen Hannoveranern sammelte der Reiter Siege und Platzierungen in Parcouren bis zur schweren Klasse. Der Auktionsleiter freut sich auf die neue berufliche Herausforderung: „In wenigen Wochen werden die Umbaumaßnahmen der Niedersachsenhalle komplett abgeschlossen sein. Dann verfügen wir in Verden über ein hochmodernes Vermarktungszentrum, das in Deutschland seinesgleichen sucht und mit dem wir Kunden und Aussteller optimal betreuen können.“

Zuchtleiter und Geschäftsführer, Dr. Werner Schade, erklärte: „Der Vorstand des Hannoveraner Verbandes hat einen neuen Auktionsleiter berufen, der in seiner Kompetenz Sport, Zucht und Vermarktung optimal vereinbaren kann.“

 


 

 



Manfred Lopp verstorben.

Der 1. Hauptsattelmeister a. D. des Niedersächsischen Landgestüts Celle,
ist am 21. März 2010 im Alter von 80 Jahren verstorben.


Celle. Hannoveraner Züchter in aller Welt trauern um einen hervorragenden Pferdemann. Manfred Lopp wurde am 19. Juni 1929 geboren. Er trat 1946 seinen Dienst im Niedersächsischen Landgestüt Celle an. 1955 legte er die Prüfung zum staatlich geprüften Reitlehrer ab und machte 1958/1959 eine viermonatige Fortbildung an der Spanischen Hofreitschule in Wien. Von 1965 bis zu seiner Pensionierung 1994 war er Leiter der Hengstprüfungsanstalt Adelheidsdorf. Damit trug er wesentlich zur Weiterentwicklung und der starken Position der Hengstleistungsprüfung in der bundesdeutschen Sportpferdezucht bei. In Anerkennung seiner großen Verdienste um die niedersächsische Landespferdezucht und das Landgestüt Celle wurde ihm 1992 der Niedersächsische Verdienstorden verliehen. Nach seiner Pensionierung brachte Manfred Lopp sein fundiertes Fachwissen verstärkt in diversen Prüfungskommissionen, der Richterkommission und beim Hannoveraner Verband ein. Als exzellenter Botschafter des Hannoveraners war er in vielen Ländern unterwegs. Hannoveraner Züchter in aller Welt trauern um einen hervorragenden Pferdemann, der nicht nur wegen seines großen Fachwissens, sondern auch wegen seiner Gradlinigkeit, die mit Bescheidenheit und großer Menschlichkeit verbunden war, beliebt und hochgeschätzt war. Manfred Lopp hinterlässt zwei Töchter und vier Enkelkinder.

 

 

 

Verden, 6. April 2009

Hannoveraner Pferdezuchtverein in Italien gegründet

Zucht seit über 20 Jahren etabliert

 

Seit vielen Jahren schon gibt es in Italien eine treue Hannoveranergemeinde. In den vergangenen 20 Jahren haben Züchter aus Italien viele veranlagte Pferde auf den Verdener Auktionen erworben, die die Basis für eine qualitätsvolle Hannoveraner Zucht in Italien mit einem Schwerpunkt auf die Disziplin Springen gelegt haben. Nun trafen sich am letzten Sonntag im März fast 20 Hannoveraner Züchter aus allen Teilen Italiens in Montevarchi (Toskana). Sie gründeten den Hannoveraner Pferdezuchtverein *Allevatori Hannoveraner Italia" und verankerten damit die Hannoveranerzucht noch fester in Italien.

 

Zur ersten Vorsitzenden wurde die engagierte Bruna de Paolis (San Vito Romano) gewählt. Zweiter Vorsitzender wurde Salvatore Basile aus Perugia, Geschäftsführerin die vielen Hannoveraner Züchtern bekannte Birgit Schröppel (Acquasparta), Schatzmeisterin Angela Cassani (Treviglio). Silvia Baroncelli (Barberino de Milo), Lorenzo Frazzetta (S.Giovanni D'Ass) und Bruno Funari (Monterotondo) ergänzen den siebenköpfigen Vorstand. Zudem wurde ein Schiedsgericht installiert, dem Gaetano Sorbello (Messina) als Vorsitzender sowie Marco Blanc (Treviglio) und Fabrizio Boirivant (Acquasparta) angehören. Als Kassenprüfer wurden Patricia von Freymann (Rom) und Emanuele Nanni (San Vito Romano) gewählt.